Es gibt Zeiten im Leben, die uns herausfordern. Momente, in denen wir uns fragen, wie es weitergehen soll, wenn ein Schicksalsschlag oder schwierige Zeiten uns den Boden unter den Füssen wegziehen. Gerade dann steht oft die Frage im Raum: Wie schaffen wir es, weiterzumachen? Wie finden wir wieder Lebensfreude und Hoffnung?
Ich habe mich in den letzten Monaten immer wieder mit diesem Thema beschäftigt – nicht nur, weil ich selbst schwierige Phasen erlebt habe, sondern auch, weil ich das Bedürfnis hatte, herauszufinden, was andere Menschen in schweren Zeiten trägt. In vielen offenen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern wurde eines deutlich: Dankbarkeit und eine positive Einstellung sind oft genau die Kraftquellen, die uns weitermachen lassen.
Dankbarkeit – ein stilles Wunder
Vielleicht klingt es in schwierigen Situationen zunächst fast unmöglich, dankbar zu sein. Doch genau darin liegt ein kleines, aber wirkungsvolles Geheimnis: Dankbarkeit verschiebt den Fokus. Sie lenkt unseren Blick weg von dem, was fehlt, hin zu dem, was da ist. Das gilt für grosse und kleine Dinge zugleich.
Ich habe zum Beispiel mit Menschen gesprochen, die das Unglaublichste erlebt und durchgestanden haben: Verlust, Krankheit oder schwere Rückschläge. Während ich durch ihre Geschichten gegangen bin, habe ich fast immer die gleiche Antwort bekommen, wenn ich fragte, wie sie das alles überstanden hätten:
„Ich bin dankbar für all die schönen und guten Dinge, die ich im Leben habe, ich sehe das Positive und halte mich daran fest.“
Diese Haltung habe ich oft bestätigt gefunden: Dankbarkeit ist keine Verdrängung der negativen Gefühle, sondern ein bewusster Gegenpol. Es geht darum, trotz allem das Gute zu sehen. Und das kann so einfach sein wie ein freundliches Gespräch, eine Tasse Kaffee am Morgen, Vogelgezwitscher oder das Lächeln eines lieben Menschen.
Positive Gedanken als Anker
Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Mir haben das bewusste Wahrnehmen der schönen Dinge und das Festhalten an dem Positiven unglaublich geholfen, schwierige Zeiten zu überstehen. Das bedeutet nicht, dass Sorgen oder Trauer einfach verschwinden – aber sie werden zumindest leichter erträglich.
Positive Gedanken sind wie ein Anker, der uns festhält, wenn das Leben stürmisch wird. Sie geben uns die Kraft, weiterzumachen, uns nicht hängen zu lassen und offen zu bleiben für bessere Zeiten.
Kleine Übungen für mehr Dankbarkeit im Alltag
Damit Dankbarkeit und positives Denken nicht nur ein abstraktes Konzept bleiben, sondern ihren Platz im Alltag finden, möchte ich ein paar kleine Übungen teilen, die sich für mich (und viele meiner GesprächspartnerInnen) bewährt haben:
1. Dankbarkeitstagebuch führen:
Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, für die du an diesem Tag dankbar warst. Sie müssen nicht gross oder besonders sein. Die Kunst liegt darin, auch kleine Momente wahrzunehmen: ein nettes Gespräch, ein Sonnenstrahl, ein gutes Buch.
2. Dankbarkeitsmomente bewusst wahrnehmen:
Versuche, tagsüber immer mal wieder innezuhalten und kleine Dinge bewusst zu geniessen – sei es das Frühstück, ein Lied im Radio oder eine Pause im Grünen. Nimm sie mit allen Sinnen wahr und sage dir innerlich: „Ich bin dankbar für diesen Moment.“
3. Austausch mit anderen:
Teile deine Dankbarkeitsmomente mit anderen Menschen – beim Abendessen, beim Spaziergang oder in einer Nachricht. Oft wird uns erst im Gespräch bewusst, wie viel Gutes es trotz aller Schwierigkeiten gibt.
4. Positive Affirmationen:
Beginne oder beende deinen Tag mit ein, zwei positiven Gedanken oder Sätzen, die dir guttun. Ein Beispiel: „Ich schaffe den heutigen Tag. Ich bin dankbar für das, was ich habe.“
Mein Fazit
Die Kraft der Dankbarkeit und des positiven Denkens ist keine Magie, die alles sofort gut macht – aber sie ist wie ein Lichtstrahl, der in dunklen Zeiten den Weg zeigt. Aus zahlreichen persönlichen Gesprächen, aus meinen eigenen Erfahrungen und aus vielen kleinen Momenten im Alltag weiss ich: Wer sich immer wieder bewusst auf das Gute im Leben ausrichtet, wird stärker, resilienter und sogar ein wenig glücklicher durchs Leben gehen.
Vielleicht möchtest du eines der kleinen Dankbarkeits-Rituale selbst ausprobieren – ich verspreche dir: Es lohnt sich!
von Herzen, Eure Mirjam
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Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über den Blog und präsentiert eine Vielzahl von Artikeln, Einblicken und Ressourcen, um Leser zu informieren und zu inspirieren.
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